Wir rüsten Diesel-Partikelfilter nach

Funktionsweise des HJS-Cityfilters

Die gasförmigen Bestandteile der Abgase strömen durch die mikroskopischen Poren der Filtertaschen hindurch, die Rußteilchen inkl. der Feinstpartikel werden auf der Oberfläche zurückgehalten und lagern sich auf den einzelnen Filtertaschen ab.

Der Original-DPF® City-Filter bietet aufgrund seiner einzigartigen Bauweise und des eingesetzten Materials weit reichende Vorteile gegenüber herkömmlichen Partikelminderungssystemen. Die robuste Bauart, die große Hitzebeständigkeit und die sehr hohe Rußspeicherfähigkeit bieten ideale Voraussetzungen zur Nachrüstung von Dieselfahrzeugen. Der Original-DPF® City-Filter ist wartungsfrei und hält ein Autoleben lang.




Bei einer Abgastemperatur von ca. 200° C startet die Regeneration (Reinigung) des Filters. Das mit Hilfe des Oxidationskatalysators gebildete Stickstoffdioxid (NO2) trifft auf den abgelagerten Ruß an den Filtertaschen. Dabei werden die Rußpartikel oxidiert und abgebaut; das NO2 wird auf Stickstoff (NO) reduziert. Durch diesen sich ständig wiederholenden chemischen Prozess regeneriert sich der Original-DPF® City-Filter kontinuierlich von selbst.




Quelle: HJS



Feinstaubplaketten/Russpartikelfilter

Im März 2007 tritt die neue Verordnung zu Schadstoffgruppen bei Kraftfahrzeugen in Kraft. Gegenstand dieser Regelungen ist einerseits die Einrichtung von „Umweltzonen“ und andererseits die Kennzeichnung von Fahrzeugen nach festgelegten Schadstoffgruppen. In ausgewiesenen Umweltzonen dürfen nur noch Fahrzeuge verkehren, die mit der entsprechenden neuen Plakette an der Windschutzscheibe gekennzeichnet sind. Dies gilt nicht nur für den Durchgangsverkehr sondern auch für die Anwohner in Umweltzonen.

Die Verordnung gilt für alle Personenkraftwagen und Nutzfahrzeuge, unabhängig von der Antriebsart (mit Verbrennungsmotoren - Benzin, Diesel oder Gas - und mit Elektroantrieb). Auch im Ausland zugelassene Fahrzeuge benötigen die Plakette, um in Umweltzonen einfahren zu dürfen. Diese Kennzeichnung emissionsarmer Fahrzeuge soll vor allem in den Städten zu einer Verringerung der Feinstaubbelastung beitragen. Neben der bundesweit einheitlichen Kennzeichnung von Autos, Lastwagen und Bussen wird das neue Verkehrszeichen „Umweltzone“ eingeführt. Es signalisiert ein Fahrverbot für Fahrzeuge ohne die angezeigte Plakette(n). Auf Grundlage von Luftreinhalteplänen können die Städte und Kommunen in Aktionsplänen festlegen, welche Bereiche als temporäre oder permanente Umweltzonen ausgewiesen werden. Die Ausweisung der ersten Umweltzonen ist für Mitte 2007 geplant.... und sie hier natürlich auch beschreiben ...

Die „Feinstaubplaketten“ werden voraussichtlich im Laufe des Frühjahrs von den Zulassungsbehörden und den zur Abgasuntersuchung zugelassenen Stellen ausgegeben. Selbstverständlich werden Autofahrer und Fuhrparks die Plaketten auch von DEKRA erhalten können. Entweder an allen DEKRA-Lokationen oder durch DEKRA Prüfingenieure vor Ort.

Die Plaketten wird es in den drei Farben Grün, Gelb und Rot geben, die jeweils einer Schadstoffgruppe entsprechen
  • Schadstoffgruppe 2 Rote Plakette
  • Schadstoffgruppe 3 Gelbe Plakette
  • Schadstoffgruppe 4 Grüne Plakette



Schadstoffgruppe 4 Grüne Plakette


Die grüne Plakette erhalten Kraftfahrzeuge mit der geringsten Partikel- bzw. Schadstoffemission, wie etwa Kraftfahrzeuge mit modernster Dieseltechnik sowie nahezu alle Kraftfahrzeuge mit Ottomotor, die über einen geregelten Katalysator verfügen.



Schadstoffgruppe 3 Gelbe Plakette /Schadstoffgruppe 2 Rote Plakette

In weiteren Stufen wird die gelbe sowie die rote Plakette für Fahrzeuge zugeteilt. Fahrzeugen mit schlechter Einstufung kann gar keine Plakette zugeteilt werden.



Inzwischen wurde festgelegt welche Fahrzeuge welche Plaketten erhalten können.

Grundlage dieser Einstufung sind zunächst die Emissionsschlüsselnummern in den Fahrzeugpapieren. In vielen Fällen kann eine Nachrüstung von Filtern (bei Dieselfahrzeugen) zu einer besseren Einstufung führen. Für schwere Nutzfahrzeuge und Busse liegen die entsprechenden Verordnungen für die Nachrüstung derzeit noch nicht vor.

Nach den jetzigen Vorgaben kann die Plakette nur für Fahrzeuge mit amtlichem Kennzeichen zugeteilt werden. Bis jetzt sind jedoch noch nicht alle Details zur Ausgabe der Plaketten geregelt. So ist beispielsweise auch die Behandlung von Oldtimern noch nicht geklärt. DEKRA geht aber davon aus, daß die Autofahrer die Plaketten pünktlich zum Inkrafttreten der Verordnung im März bei allen DEKRA-Lokationen und DEKRA Prüfingenieuren erhalten können.





Hintergrundinformation: EU-Luftreinhaltungsrichtlinie




Seit dem 01.01.2005 gilt die EU-Luftqualitätsrichtlinie/EU-Luftreinhaltungsrichtlinie die regelt, dass bestimmte Feinstäube in der Luft, wie etwa Russpartikel, definierte Grenzwerte nicht überschreiten dürfen. Die Städte und Gemeinden dürfen die von der EU vorgegebenen Tagesgrenzwerte nur an 35 Tagen im Jahr überschreiten. Andernfalls können die Einwohner ihre Stadt verklagen. Zudem drohen sogar Bußgeldzahlungen an die EU.




Um die EU-Vorgaben zu erfüllen, könnte so manche Kommune gezwungen sein, ihre Innenstadt für Pkw und Lastwagen zu sperren. Nach der beschlossenen Kennzeichnungsverordnung drohen Diesel ohne Partikelfilter bei hohen Feinstaubwerten ärgerliche Fahrverbote.




In immer mehr Großstädten wie Berlin, Düsseldorf, London, Madrid und München etc. überschreiten die Belastung der Luft gegenwärtig die EU-Grenzwerte. Straßensperrungen für Fahrzeuge mit hohen Rußemissionen werden teilweise bereits umgesetzt.




Quelle: HJS


Hintergrundinformation: EU-Luftreinhaltungsrichtlinie






Was ist Feinstaub?




Staub ist in seiner natürlichen Form ein Bestandteil unserer Luft und kommt vorwiegend in Prozessen der Industrie, bei Verbrennungsprozessen sowie im Straßenverkehr vor. Der Durchmesser der Staub- Partikel (PM-Particulate Matter) reicht von einigen Nanometern (nm) bis hin zu 100 Mikrometer (µm).




Als Feinstaub gelten Schwebepartikel, die bis zu zehn Mikrometer groß sind. In einem Kubikmeter Luft dürfen im Tagesdurchschnitt nur 50 Mikrogramm Feinstaub enthalten sein. Dieser Wert darf nach einer EU-Richtlinie an höchstens 35 Tagen im Jahr überschritten werden.




Der Beitrag zur Belastung variiert von Ort zu Ort. Ein Hintergrundpapier des Umweltbundesamtes aus dem Jahr 2005 sagt aus, dass der grobe Durchschnitt der innerörtliche Belastung folgende Ursachen hat:




1. ca. 50% aus der Emission von Dieselfahrzeugen (LKW, Kleinlaster, Bussen und Pkw)

2. ca. 25% aus dem, was der Verkehr aufwirbelt (Abriebe von Reifen, Bremsen und Straßenbelag)

3. ca. 25% durch ferntransportierte Partikel (wie z. B. Mineralstäube)




Insbesondere in Ballungsgebieten und Städten bestehen erhebliche Probleme, die vorgegebenen Grenzwerte einzuhalten. Die Reduktion von Partikelemissionen des Straßenverkehrs ist deswegen dringend erforderlich.




Quelle: HJS



Was ist Feinstaub?

Staub ist in seiner natürlichen Form ein Bestandteil unserer Luft und kommt vorwiegend in Prozessen der Industrie, bei Verbrennungsprozessen sowie im Straßenverkehr vor. Der Durchmesser der Staub- Partikel (PM-Particulate Matter) reicht von einigen Nanometern (nm) bis hin zu 100 Mikrometer (µm).

Als Feinstaub gelten Schwebepartikel, die bis zu zehn Mikrometer groß sind. In einem Kubikmeter Luft dürfen im Tagesdurchschnitt nur 50 Mikrogramm Feinstaub enthalten sein. Dieser Wert darf nach einer EU-Richtlinie an höchstens 35 Tagen im Jahr überschritten werden.

Der Beitrag zur Belastung variiert von Ort zu Ort. Ein Hintergrundpapier des Umweltbundesamtes aus dem Jahr 2005 sagt aus, dass der grobe Durchschnitt der innerörtliche Belastung folgende Ursachen hat:
  1. ca. 50% aus der Emission von Dieselfahrzeugen (LKW, Kleinlaster, Bussen und Pkw)
  2. ca. 25% aus dem, was der Verkehr aufwirbelt (Abriebe von Reifen, Bremsen und Straßenbelag)
  3. ca. 25% durch ferntransportierte Partikel (wie z. B. Mineralstäube)

Insbesondere in Ballungsgebieten und Städten bestehen erhebliche Probleme, die vorgegebenen Grenzwerte einzuhalten. Die Reduktion von Partikelemissionen des Straßenverkehrs ist deswegen dringend erforderlich.

Quelle: HJS